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Behandlung gynäkolo- gischer
Beschwerden
Patienten mit folgenden Beschwerden
können täglich in der offenen Sprechstunde bei uns beraten
und betreut werden:
Unterbauchschmerzen
Unterbauchschmerzen kann durch verschiedene Gründe verursacht
werden. Nach Ausschluss der anderen für die Unterbauch- schmerzen
verantwortlichen Ursa- chen (z.B. Blinddarmentzündung, Harnwegsinfektion
u. a.) sollte eine gynäkologische Tastuntersuchung ggf. ein
Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken durchgeführt
werden.
Wenn der Verdacht auf eine Eierstock- oder Gebärmutterent-
zündung besteht, ist manchmal eine zusätzliche Blutuntersuchung
not- wendig, um die Diagnose stellen zu können. Beim Verdacht
auf Endometriose oder Verwachsungen und bei anhaltenden Beschwerden
muss eine Bauchspiegelung durch- geführt werden.
Myome können oft zu schmerz- hafteren und stärkeren
Monats- blutungen führen, die nur Mithilfe von Ultraschalls
der Gebärmutter fest- gestellt werden können. Starke
Bauchschmerzen nach einer Entbindung, Fehlgeburt oder einem Schwangerschafts-
abbruch sind immer sehr ernst zu nehmen. Es könnten noch
Plazentareste in der Gebärmutter verblieben sein oder es
könnte eine entzündliche Verän- derung vorliegen.
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Ausfluss, Juckreiz,
Brennen
Ausfluss, Juckreiz und Brennen stellen den zweithäufigsten
Grund dar, warum Patientinnen wegen Beschwerden einen Gynäkologen
aufsuchen. Diese Beschwerden sind sehr unangenehm, die Diagnose
ist aber in der Akutphase meist recht einfach mit einer mikroskopischen
Untersuchung des Vaginalsekretes zu stellen. Schieben Sie die
Untersuchung also nicht zu lang hinaus und vor allem sollten Sie
nicht zuvor schon irgendwelche Salben, Zäpfchen oder Bäder
anwenden - Das beeinträchtigt die Diagnosefindung.
Selten, aber sehr schmerzhaft sind Herpesinfektionen der Haut,
die dringend einer antiviralen Therapie bedürfen. Viele Erkrankungen
im Genitalbereich können die Symptome Ausfluss, Juckreiz
und Brennen hervorrufen, nur die gynäkologische Untersuchung
kann die Ursache feststellen, eine Selbstbe- handlung ist hier
nicht angebracht.
Blutungsstörungen
Wenn eine Blutungsstörung auftritt und Sie schon länger
bei keiner gynäkologischen Untersuchung waren, sollten Sie
einen Gynäkologen aufsuchen. Nur durch eine gynäkologische
Untersuchung können krankhafte Ursachen ausgeschlossen werden.
Wenn nach den Wechseljahren, nach einigen blutungsfreien Jahren
plötzlich wieder eine, auch noch so schwache Blutung auftritt,
sollten Sie so bald wie möglich zu einer Untersuchung kommen,
um einen bösartigen Prozess auszuschließen.
Schmerzen beim Urinieren
Schmerzen beim Urinieren werden meist durch einen Harnwegsinfekt
und/oder eine Entzündung der Vaginalschleimhaut verursacht,
die durch eine Harn- untersuchung festgestellt werden können.
Bei schwerer Infektion ist auf jeden Fall die Einnahme eines Antibiotikums
notwendig.
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Brustbeschwerden
Zyklusabhängige Brustschmerzen mit oder ohne Auftreten von
Verdichtungen und kleinen Knötchen deuten auf Mastodynie hin.
Bei ausgeprägter Mastodynie ist es wichtig ein passendes hormonelles
Verhütungs- mittel auszuwählen, das die Beschwerden lindert,
manchmal hilft auch die Anwendung eines progesteronhältigen
Gels.
Brustspannen und/oder -schmerzen unter einer Hormonersatztherapie
sprechen für eine Östrogenüber- dosierung und Sie
sollten einen Gynäkologen aufsuchen, damit die Hormondosis
angepasst wird. Wenn Sie Brustschmerzen in der Stillzeit oder zyklusunabhängige
Schmerzen mit Hitzegefühl, Rötung und/oder Fieber haben,
sollten Sie so schnell wie möglich zu einer gynäkologischen
Praxis gehen, um eine genaue Diagnose und eine erfolgreiche Therapie
zu erreichen.
Wenn Sie beim Brusttasten eine Härtung in der Brust feststellen,
sollten Sie unverzüglich einen Gynäkologen aufsuchen.
Dabei werden Tastuntersuchung und Brustultraschall durchgeführt.
Meistens wird zur weiteren Abklärung auch eine Mammographieuntersuchung
beim Radiologen notwendig sein. Jedenfalls müssen Veränderungen
in der Brustdrüse immer weiter abgeklärt werden.
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