Schwangerschafts- vorsorge

Sobald Sie vermuten, dass Sie schwanger sein könnten, sollten Sie sich auf jeden Fall bei uns melden.

In Deutschland hat jede werdende Mutter laut Mutterschaftsrichtlinien einen Anspruch auf ärztliche Betreuung während der Schwan- gerschaft, bei der Entbindung und einige Wochen nach der Geburt. Werdenden Müttern wird unbedingt dazu geraten, diese Schwanger- schafts- Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig durchführen zu lassen, um gesundheitliche Störungen bei der Schwangeren selbst und dem ungeborenen Kind frühzeitig zu erkennen und entsprechend behandeln zu können.

Bei einem regulären Schwan- gerschaftsverlauf ohne Beschwer- den genügt eine Untersuchung alle vier Wochen. Ab der 32. Woche ist alle zwei Wochen eine Untersuchung vorgesehen, bei einer Überschreitung des Geburtstermins sogar alle 2 Tage. Die Vorsorge beinhaltet u. a. drei Ultraschalluntersuchungen.



Als werdende Mutter wird Ihnen eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen auch mit Labortests (Blutgruppe, Rhesusfaktor; Hämoglobin, Leukozyten, Urinunter- suchung auf Eiweiß, Zucker und Sediment und Chlamydien).

Außerdem führt das ärztliche Labor bakteriologische Untersuchungen bei auffälliger Krankheitsvorgeschichte durch. Das Blut wird zudem darauf untersucht, ob es Antikörper gegen verschiedene Infektions- krankheiten wie Syphilis, Röteln, Hepatitis B und auf freiwilliger Basis HIV enthält, um das Risiko einer Ansteckung während der Schwangerschaft beurteilen zu können; weiterhin blutgruppenserologische Unter- suchungen (Blutuntersuchungen).

Liegen Indizien für eine Risiko- schwangerschaft oder eine Schädigung des Kindes vor, dann stehen uns eine Reihe von zusätzlichen speziellen Untersuchungen zur Verfügung.

In der 13. SSW ist die Durchführung der Nackentransparenzmessung (NT) zu emp- fehlen. In der 24.-28. SSW sollte ein Zuckertest (Schwangerschaftsdiabetes- Test) erfolgen, da der Zuckerstoff- wechsel der Frauen in der Schwanger- schaft sehr sensibel reagiert.

 

Schwangeren wird dringend geraten, bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen umgehend den Arzt aufzusuchen, um eine Gefährdung des Kindes, aber auch der Schwangeren selbst, möglichst zu vermeiden.

Das Ergebnis dieser Untersuchungen wird im Mutterpass festgehalten, den wir bei der ersten Untersuchung in der Schwangerschaft anlegen. Dieses wichtige und hilfreiche Dokument sollten Sie immer bei sich führen. Jederzeit sind Ultraschall- und 3D-Untersuchungen möglich (IGel).

Die medizinische Betreuung abrundend, werden von unserer frei mitarbeitenden Hebamme, Frau Ulrike Schmidt, auch Geburtsvorbereitungskurse angeboten.
Sie können Ihre Gesundheit bzw. die gesunde Entwicklung und das optimale Wachstum Ihres Kindes fördern und unterstützen, indem Sie sich gesund ernähren und verhalten. Hierbei kann Sie die Ernährungsberaterin, Frau Silke Zur- unsere freie Mitarbeiterin, gern beraten.

Wir freuen uns über eine gesunde werdende Mama und ein gesundes Baby!