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Mütterberatung
Die ersten Lebensjahre sind für
die Entwicklung eines Kindes ganz entscheidend. Als Eltern wollen
Sie alles richtig machen, sind aber oft verunsichert: Entwickelt
sich mein Kind normal? Wie könnte ich mein Kind vor Gefahr
(wie z. B. der
plötzliche Säuglingstod-SID) schützen?
Wann kann ich mit fester Nahrung beginnen? In der Mutterberatung
bieten wir in Zusammenarbeit mit unserer frei arbeitender Hebamme,
Frau Schmidt und Ernährungsberaterin,
Frau Zur, Ihnen Beratung, Informationen und Hilfen in folgenden
Bereichen gerne an:
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Ernährung,
Stillen,
Gesundheit (Karies)
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Entwicklung und
Förderung des Kindes |
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Messen, Wiegen, Impfungen
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Erziehungsfragen |
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allgemeine familiäre Fragen
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rechtliche Fragen (z.B. zu Unterhalt,
Vaterschaft, Besuchsrecht) |
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Stillen
ist die preiswerteste und für Ihr Baby die beste
Ernährungsform und zugleich ein guter Schutz gegen
Krankheiten. Häufiges Anlegen ist der beste Weg,
den Milchfluss anzuregen. Eine ausgewogene Ernährung
in der Schwangerschaft und nach der Entbindung begünstigt
das Stillen.
Wie schon in der Schwangerschaft ist auch in der Zeit
des Stillens eine ausge- wogene Ernährung besonders
wichtig damit Mutter und Kind gut versorgt sind. Wie sieht
eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung
in der Zeit des Stillens aus? Wie viel muss ich als Stillende
trinken und welche Dinge sind jetzt für mich tabu?
Die Antworten auf diese Fragen finden Sie bei unserer
frei arbeitenden Ernährungsberaterin,
im Kurs "Stillende Mütter".
Die Entscheidung, nicht zu stillen,
ist nur schwer rückgängig zu machen. Wenn Sie
eine Säuglingsnahrung zufüttern, kann dies den
Stillerfolg beeinträchtigen. Wir empfehlen Ihnen
vor der Verwen- dung einer Säuglingsanfangsnahrung
mit Fachleuten Ihres Vertrauens zu sprechen.
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Karies
ist die häufigste Erkrankung der Kinder in den Industrieländern.
Sie kann schon ab dem ersten Milchzahn beginnen und gefährdet
sowohl die Milchzähne als auch die bleibenden Zähne.
Ein häufiger Konsum von Zucker und/oder vergärbaren
Kohlen- hydraten in Form von süßen Getränken,
verabreicht mit der Babyflasche, spielt neben einer ungenügenden
Mund- hygiene und Fluoridanwendung eine entscheidende Rolle
bei der Entstehung der Karies im Milchgebiss. Gewöhnen
Sie Ihr Kind schon im 1. Lebensjahr an das Trinken aus Becher
oder Tasse und verzichten.
Sie spätestens ab dem 9. Lebensmonat darauf, Flüssigkeiten
mit der Nuckel- flasche zu geben. Beim Dauernuckeln aus
der Flasche umspült das darin enthaltene Getränk
ständig das Milchgebiss, was zur schnellen Zerstörung
der Milchzähne führen kann. |
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Der plötzliche
Säuglingstod (SID) |
Der plötzliche Säuglingstod (sudden infant death
= SID) ist nach wie vor die häufigste Todesursache im
ersten Lebensjahr jenseits der Neugeborenen- zeit; seine Ursache
ist weiterhin unklar. Mit der weitgehenden Vermeidung der
Bauchlage ist es in Deutschland zu einem Rückgang der
SID-Fälle um circa 50% gekommen. In Nachbarländern
wie Holland konnte jedoch ein Rückgang um circa 90% ereicht
werden. Der Grund liegt vermutlich darin, dass dort noch intensiver
als in Deutschland vor weiteren Risikofaktoren gewarnt wurde.
Um einen SID möglicherweise vorzu- beugen, sind folgende
Empfehlungen an Eltern durch epidemiologische Studien gesichert:
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Das Kind im 1. Lebensjahr in Rückenlage schlafen
lassen.
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16 bis 18° C Raumtemperatur
einhalten |
nach oben |
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eine dünne Decke benutzen.
Darauf achten, dass das Kind nicht mit dem Kopf unter
die Bettdecke rutschen kann. |
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Das Kind im Schlafsack liegen
lassen, dass sein Kopf nicht durch Bettzeug bedeckt
werden kann. |
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Kein Kissen und keine Spielzeuge
im Säuglingsbett. |
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Das Kind im elterlichen Schlaf-
zimmer, aber im eigenen Bett schlafen lassen. |
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Auf rauchfreie Umgebung für
das Kind achten. |
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Das Kind solange stillen, wie
es möglich ist. |
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Dem Kind beim Schlafen den Nuckel
geben, falls es einen nimmt. |
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